21.09.2026
Die 9 wichtigsten PSA für den Gartenbau im Herbst
21.09.2026
Nasses Laub auf dem Weg, schlammige Böden, kalte Finger und am Nachmittag wird es schon wieder dunkel: Der Herbst verändert den Arbeitsalltag im Garten- und Landschaftsbau spürbar.
Gleichzeitig ist vielerorts einiges los. Hecken und Gehölze werden zurückgeschnitten, Laub wird geräumt, Äste gehäckselt und Bäume gepflegt. Maschinen und Geräte laufen entsprechend häufig. Darum geht es bei der persönlichen Schutzausrüstung im Herbst um mehr als eine warme Jacke und wasserdichte Schuhe.
Je nach Arbeit kommen ganz unterschiedliche Schutzbereiche zusammen: Sicherheitsschuhe, Wetterschutz, Warnkleidung, Handschuhe, Augen- und Gehörschutz, Schnittschutz oder auch eine Absturzsicherung.
Wichtig dabei: Die eine «Herbst-PSA» für alle gibt es nicht. Entscheidend ist immer, welche Arbeit ausgeführt wird und welche Gefahren dabei tatsächlich entstehen.
Im Herbst treffen im Garten- und Landschaftsbau mehrere Belastungen aufeinander: Nässe und Laub erhöhen die Rutschgefahr, tiefere Temperaturen und Wind belasten bei längeren Aussenarbeiten und Nebel oder frühe Dämmerung verschlechtern die Sicht. Dazu kommen die Gefahren der jeweiligen Tätigkeit – etwa durch Maschinen, Lärm, herumfliegende Partikel, Schnittwerkzeuge oder Arbeiten in der Höhe.
Welche PSA gebraucht wird, hängt deshalb immer von der konkreten Arbeit und Gefährdung ab. Die neun folgenden Bereiche zeigen, worauf Gartenbaubetriebe im Herbst besonders achten sollten und welche Ausrüstung je nach Einsatz relevant sein kann.
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Viele Risiken im Gartenbau sind das ganze Jahr vorhanden. Im Herbst kommen allerdings einige Faktoren zusammen, die den Arbeitsalltag anspruchsvoller machen.
Nasses Laub kann Unebenheiten verdecken und Wege rutschig machen. Wind lässt tiefe Temperaturen noch unangenehmer wirken. Nebel, Regen und frühe Dämmerung verschlechtern die Sicht. Dazu kommen die Risiken der jeweiligen Arbeit: Lärm, Staub, herumfliegende Splitter, scharfe Werkzeuge, Maschinen oder Arbeiten in der Höhe.
Ein typisches Beispiel ist das Laubblasen. Auf den ersten Blick eine einfache Arbeit. In der Praxis können aber gleichzeitig Lärm, aufgewirbelter Staub, kleine Steine, schlechte Sicht und rutschiger Untergrund eine Rolle spielen. Genau deshalb lohnt es sich, die Ausrüstung nicht einfach nach Jahreszeit auszuwählen, sondern nach der tatsächlichen Arbeit.
Wer die grundlegenden Anforderungen an PSA im Gartenbau unabhängig von der Jahreszeit vertiefen möchte, findet hier weitere Informationen:
PSA für den Gartenbau: Normen, Tätigkeiten und Risiken im Überblick
PSA ist wichtig. Sie ist aber nicht die erste Massnahme. Wo sich eine Gefahr technisch oder organisatorisch reduzieren lässt, sollte genau dort angesetzt werden.
Ein paar einfache Beispiele aus dem Alltag:
Nasses Laub kann von stark begangenen Wegen entfernt werden. Maschinen sollten gewartet und sicher eingerichtet sein. Arbeiten in Bäumen lassen sich unter Umständen mit einer geeigneten Arbeitsplattform oder Hubarbeitsbühne sicherer ausführen. Und bei starkem Wind kann es sinnvoll sein, gewisse Arbeiten zu verschieben.
Erst wenn Risiken damit nicht ausreichend reduziert werden können, kommt die passende persönliche Schutzausrüstung ins Spiel.
Wer schon einmal auf nassem Laub oder einer verschlammten Fläche weggerutscht ist, weiss, wie schnell es gehen kann. Im Herbst sollte deshalb besonders darauf geachtet werden, dass die Schuhe zum Untergrund und zur Arbeit passen.
Je nach Tätigkeit können eine griffige Laufsohle, Wasserbeständigkeit, Zehenschutz, Durchtrittschutz oder zusätzlicher Halt am Knöchel wichtig sein. Die EN ISO 20345 ist eine wichtige Norm für Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz. Die Norm allein sagt aber noch nicht, welcher Schuh für einen bestimmten Betrieb oder eine bestimmte Arbeit der richtige ist.
Ein Mitarbeiter, der den ganzen Tag auf befestigten Flächen unterwegs ist, hat andere Anforderungen als jemand, der auf aufgeweichtem Gelände arbeitet. Auch Passform und Tragekomfort spielen eine Rolle. Denn ein Sicherheitsschuh bringt wenig, wenn er nach zwei Stunden drückt und deshalb nicht gerne getragen wird.
Gerade bei Nässe, Schlamm und Kälte kommen weitere Auswahlkriterien hinzu. Welche Kennzeichnungen und Eigenschaften dabei wichtig werden, erklären wir ausführlicher im Beitrag Sicherheitsschuhe bei Nässe, Schlamm und Kälte: So finden Sie den richtigen Schutz.
Und trotz guter Schuhe gilt: Rutschige Verkehrswege sollten möglichst gar nicht erst entstehen oder zeitnah gereinigt werden.
Regenjacke an und fertig? – Ganz so einfach ist es nicht.
Wer körperlich arbeitet, braucht Wetterschutz, der Nässe abhält und gleichzeitig genügend Bewegungsfreiheit bietet. Auch die Atmungsaktivität spielt eine Rolle. Sonst ist man zwar von aussen trocken, dafür nach kurzer Zeit von innen verschwitzt.
Wie viel Schutz nötig ist, hängt stark von der Arbeit ab: Wie lange wird draussen gearbeitet? Wie intensiv ist die körperliche Belastung? Wird gleichzeitig Warnkleidung, ein Auffanggurt oder andere PSA getragen?
Für Schutzkleidung gegen Regen, Nebel und Bodenfeuchtigkeit gibt es entsprechende Normen. In der Praxis zählt aber vor allem, dass die Kleidung zur Arbeit und zum Wetter passt.
Wie sich Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität und die Anforderungen an Wetterschutzkleidung einordnen lassen, zeigt der Beitrag Arbeiten bei Regen: Wetterschutzkleidung richtig auswählen.
Bei wechselnden Temperaturen ist zudem häufig nicht eine besonders dicke Jacke die beste Lösung, sondern ein Bekleidungssystem aus mehreren Schichten. Mehr dazu finden Sie unter Das Schichtprinzip bei Arbeitskleidung: So bleiben Sie bei Kälte und Nässe richtig angezogen.
Arbeits-, Berufs- und Schutzkleidung bei Safety-Pro
Eine saisonale Auswahl findet sich zudem hier:
PSA für den Herbst bei Safety-Pro
Ein normaler dicker Pullover ist übrigens noch keine PSA. Arbeitsbezogener Wetter- oder Kälteschutz kann dagegen Teil der erforderlichen Schutzausrüstung sein, wenn die Gefährdungsbeurteilung dies ergibt.
Im Herbst verschlechtern sich die Sichtverhältnisse schnell: Morgens liegt Nebel, am Nachmittag dämmert es früh und bei Regen werden Personen zusätzlich schlechter wahrgenommen.
Das wird besonders dort wichtig, wo Fahrzeuge oder Maschinen unterwegs sind: an Strassen, Zufahrten, Parkplätzen oder auf grösseren Betriebsflächen.
Warnkleidung sorgt dafür, dass Mitarbeitende früher gesehen werden. Für Arbeiten im Bereich öffentlicher Strassen gelten dabei besondere Anforderungen. Die EN ISO 20471 unterscheidet verschiedene Sichtbarkeitsklassen.
Wichtig ist nicht nur, dass Warnkleidung getragen wird. Sie muss auch wirklich sichtbar bleiben. Eine Warnweste, die über einer dicken Regenjacke schlecht sitzt oder deren Reflexflächen teilweise verdeckt sind, erfüllt ihren Zweck möglicherweise nicht so, wie gedacht.
Wie Warn- und Wetterschutz bei schlechter Sicht zusammenspielen und warum eine Warnweste über der Jacke nicht automatisch die passende Lösung ist, erklären wir im Beitrag Warnschutz bei Regen, Nebel und Schnee: Sichtbar bleiben bei schlechtem Wetter.
Warnschutzkleidung bei Safety-Pro
Gerade im Herbst lohnt es sich deshalb, Wetter- und Warnschutz gemeinsam zu betrachten.
Beim Pflanzen, Schneiden, Räumen und Transportieren sind die Hände ständig im Einsatz. Im Herbst kommen Nässe und Kälte dazu. Werkzeuge werden rutschiger, Finger verlieren bei tiefen Temperaturen an Beweglichkeit und Fingerspitzengefühl und Dornen oder Holzsplitter verschwinden schnell einmal zwischen feuchtem Material.
Der richtige Handschuh hängt deshalb stark von der Tätigkeit ab.
Je nach Arbeit können wichtig sein:
Für mechanische Gefährdungen ist beispielsweise die EN 388 relevant, für Schutz gegen Kälte kann die EN 511 eine Rolle spielen.
Wie sich Grip, Wärme, Nässe- und mechanischer Schutz sinnvoll miteinander kombinieren lassen, zeigen wir im Beitrag Arbeitshandschuhe für Kälte und Nässe: Grip, Wärme und Schutz richtig kombinieren.
Schutzhandschuhe bei Safety-Pro
Wichtig ist die klare Trennung: Ein guter Arbeitshandschuh für mechanische Arbeiten schützt nicht automatisch vor Pflanzenschutz- oder Reinigungsmitteln.
Und ein schnittfester Handschuh ersetzt bei Motorsägenarbeiten keine dafür vorgesehene Schnittschutzbekleidung.
Beim Heckenschneiden, Sägen, Freischneiden, Häckseln oder Laubblasen fliegt schnell etwas durch die Luft. Das können Holzsplitter sein, kleine Steine, Erde, Staub oder Teile von Ästen.
Welcher Schutz nötig ist, hängt von der Arbeit ab. Manchmal genügt eine Schutzbrille. Bei anderen Tätigkeiten kann dichter sitzender Augen- oder zusätzlicher Gesichtsschutz erforderlich sein.
Im Herbst gibt es noch ein ganz praktisches Problem: beschlagene Brillen.
Eine Schutzbrille, durch die man kaum noch etwas sieht, wird schnell zum zusätzlichen Risiko. Deshalb sind neben der Schutzwirkung auch Passform, Belüftung und die Kombination mit Helm, Gehör- oder Atemschutz wichtig.
Wer unsicher ist, wann eine offene Bügelbrille ausreicht und wann eine Vollsichtbrille sinnvoller ist, findet eine ausführlichere Auswahlhilfe im Beitrag Bügelbrillen vs. Vollsichtbrillen: Was ist der beste Augenschutz bei der Arbeit?.
Schutzbrillen und Gesichtsschutz bei Safety-Pro
Bei Lärm denken viele zuerst an grosse Maschinen. Im Gartenbau können aber auch Laubbläser, Motorsägen, Häcksler, Rasenmäher oder Heckenscheren eine erhebliche Lärmbelastung verursachen.
Laut Suva können Laubbläser Schallpegel von bis zu 115 dB(A) erreichen. Gehörschutz sollte deshalb passend zur tatsächlichen Belastung ausgewählt werden.
Dabei gilt nicht automatisch: je stärker die Dämmung, desto besser. Je nach Arbeitsumgebung müssen Warnsignale, Zurufe oder herannahende Fahrzeuge weiterhin wahrgenommen werden können.
Ebenso wichtig ist der richtige Sitz. Ein Gehörschutzstöpsel, der nur halb eingesetzt ist, kann deutlich weniger schützen als vorgesehen.
Baum- und Gehölzarbeiten gehören vielerorts zum Herbst. Dabei können Äste herunterfallen, zurückschlagen oder beim Sägen unkontrolliert reagieren. Beim Einsatz von Kettensägen kommt zusätzlich das Risiko schwerer Schnittverletzungen hinzu.
Je nach Arbeit können deshalb Schutzhelm, Gesichts- und Gehörschutz sowie spezielle Schnittschutzbekleidung erforderlich sein.
Dabei ist wichtig, den richtigen Kopfschutz für die tatsächliche Gefährdung auszuwählen. Eine Anstosskappe schützt beispielsweise nicht vor herabfallenden Ästen oder anderen Gegenständen. Die Unterschiede erklären wir im Beitrag Anstosskappe oder Schutzhelm: Wann reicht welcher Kopfschutz?.
Für Kettensägenarbeiten ist die Normenreihe EN ISO 11393 eine wichtige Orientierung. Die passende Schnittschutzklasse hängt von der Anwendung und der verwendeten Ausrüstung ab.
Wichtig bleibt: Schnittschutz macht Motorsägenarbeiten nicht ungefährlich.
Ausbildung, sichere Arbeitsverfahren, geeignete Geräte und genügend Abstand zu anderen Personen sind mindestens ebenso wichtig.
Baumpflege und Forst bei Safety-Pro
Nasse Leitersprossen, feuchte Dächer und rutschige Äste erhöhen ein ohnehin vorhandenes Absturzrisiko zusätzlich. Trotzdem sollte der erste Gedanke nicht automatisch lauten: Wir brauchen einen Auffanggurt.
Wenn eine Arbeit mit einer sicheren Arbeitsplattform, einer Hubarbeitsbühne oder einer anderen kollektiven Schutzmassnahme ausgeführt werden kann, ist das häufig die bessere Lösung.
Wird PSA gegen Absturz eingesetzt, gehört zudem mehr dazu als der Gurt: Es braucht ein abgestimmtes System, geeignete Anschlagpunkte, regelmässige Kontrollen und Wartung, eine entsprechende Ausbildung sowie eine funktionierende Rettungsplanung.
Auch für Arbeiten mit Leitern in Bäumen bestehen konkrete Vorgaben, die zu beachten sind.
Trockenes Laub, Erde, Mulch oder Häckselgut können Staub und organische Partikel aufwirbeln.
Auch bei Reinigungsarbeiten oder beim Umgang mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln können Belastungen entstehen. Welche Atemschutzlösung passt, hängt davon ab, womit man es tatsächlich zu tun hat.
Eine filtrierende Halbmaske kann gegen bestimmte Partikel schützen. Gegen Gase oder Dämpfe ist sie deshalb aber noch lange nicht automatisch geeignet. Bei chemischen Produkten sollten das Sicherheitsdatenblatt, die Herstellerangaben und die konkrete Exposition berücksichtigt werden.
Und auch hier gilt: Wenn Staub oder Emissionen durch eine andere Arbeitsweise vermieden oder reduziert werden können, ist das der bessere erste Schritt.
In der Praxis tritt selten nur ein Risiko allein auf.
Beim Laubblasen geht es nicht nur um Lärm. Je nach Untergrund und Umgebung können gleichzeitig Staub, Erde oder kleine Steinchen aufgewirbelt werden. Dazu kommen möglicherweise schlechte Sicht, Verkehr oder nasses Laub auf dem Boden.
Entsprechend können Gehörschutz, Augen- beziehungsweise Gesichtsschutz, geeignetes Schuhwerk und je nach Einsatzort Warnschutz gleichzeitig eine Rolle spielen.
Beim Häckseln kommen mehrere Gefahren zusammen: Lärm, herumfliegende Holzstücke und die Einzugsgefahr der Maschine.
PSA allein reicht deshalb nicht. Eine sichere Arbeitsweise, genügend Abstand zu gefährlichen Maschinenteilen und die richtige Bedienung sind mindestens ebenso wichtig.
Je nach Arbeit gehören unter anderem Augen- beziehungsweise Gesichtsschutz, Gehörschutz, geeignetes Schuhwerk und passende Arbeitskleidung zur Ausrüstung.
Bei Baumarbeiten können herabfallende Äste, Motorsägeneinsatz, Lärm und Arbeiten in der Höhe zusammenkommen.
Hier zeigt sich besonders deutlich, warum PSA nicht Stück für Stück ausgewählt werden sollte. Helm, Augen- beziehungsweise Gesichtsschutz, Gehörschutz, Schnittschutz und gegebenenfalls Absturzsicherung müssen zur Arbeit passen und miteinander funktionieren.
Bevor die feuchte und kalte Jahreszeit richtig beginnt, lohnt sich ein kurzer Blick auf die vorhandene Ausrüstung.
Dabei helfen einige einfache Fragen:
Oft zeigt sich bei einem solchen Check, dass nicht unbedingt komplett neue PSA fehlt. Häufig geht es um beschädigte Ausrüstung, fehlende Grössen, verschmutzte Reflexflächen oder darum, dass vorhandene Produkte nicht mehr zur aktuellen Arbeit passen.
Wer die Kontrolle systematischer angehen möchte, findet im Beitrag PSA-Check im Betrieb: Die Suva-Checkliste richtig anwenden eine praktische Anleitung.
PSA schützt nur dann zuverlässig, wenn sie in einem guten Zustand ist.
Im Herbst lohnt es sich deshalb besonders, auf einige Dinge zu achten:
Sohlen und Schuhe: Stark abgelaufene oder beschädigte Sohlen können den Halt verschlechtern.
Warnkleidung: Stark verschmutzte oder verdeckte Warn- und Reflexflächen können die Sichtbarkeit beeinträchtigen.
Wetterschutz: Nasse Kleidung sollte vollständig trocknen können. Bei längeren Ausseneinsätzen kann Wechselkleidung sinnvoll sein.
Augen- und Gesichtsschutz: Zerkratzte oder stark verschmutzte Sichtflächen sollten nicht einfach weiterverwendet werden.
PSA gegen Absturz: Hier gelten besondere Anforderungen an Kontrolle, Wartung und Dokumentation. Die Ausrüstung sollte deshalb nicht erst kurz vor dem nächsten Einsatz überprüft werden.
Bei PSA im Gartenbau tauchen viele Normen auf: EN ISO 20345 bei Sicherheitsschuhen, EN 388 bei mechanischen Schutzhandschuhen, EN ISO 20471 bei Warnkleidung oder EN ISO 11393 bei Schnittschutz für Kettensägenarbeiten.
Solche Normen sind wichtig. Sie zeigen, nach welchen Anforderungen ein Produkt geprüft wurde.
Sie beantworten aber nicht automatisch die entscheidende Frage:
Passt dieses Produkt zu unserer Arbeit und zu den Gefahren, die dabei tatsächlich entstehen?
Deshalb ist die Reihenfolge entscheidend:
Tätigkeit und Gefährdung prüfen → Schutzbedarf bestimmen → passende PSA auswählen → Norm und Produkteigenschaften kontrollieren.
Nicht umgekehrt.
Im Herbst verändern sich die Bedingungen im Gartenbau deutlich. Nässe, Laub, tiefere Temperaturen, schlechtere Sicht und saisonale Arbeiten mit Maschinen kommen häufig gleichzeitig zusammen.
Trotzdem braucht nicht jeder Mitarbeitende automatisch alle neun genannten PSA-Bereiche.
Entscheidend ist, welche Arbeiten im eigenen Betrieb tatsächlich anstehen und welche Gefahren damit verbunden sind.
Ein kurzer Herbst-Check vor der nassen und kalten Jahreszeit hilft dabei: Arbeiten durchgehen, Gefahren beurteilen, vorhandene PSA kontrollieren und dort ergänzen oder ersetzen, wo tatsächlich Bedarf besteht.
So wird aus einer allgemeinen «Herbstausrüstung» eine Schutzausrüstung, die zum Arbeitsalltag passt.
Sie sind unsicher, welche PSA für Ihre Herbstarbeiten im Garten- und Landschaftsbau sinnvoll ist oder wie sich verschiedene Schutzlösungen miteinander kombinieren lassen? Safety-Pro unterstützt Sie bei der Auswahl und Einordnung geeigneter Ausrüstung – per E-Mail, Kontaktformular, Telefon oder persönlich vor Ort.